TuS Porselen e.V.
Turnen macht Freu(n)de

Kibaz-Abzeichen in der Kita Randerath

Am 10. und 11. Oktober haben wir in Kooperation mit der Kita St. Lambertus Randerath mit 27 Kindern die Übungen für das Kinder-Bewegungsabzeichen absolviert.

Die Kinder mussten dabei 10 unterschiedliche Übungen absolvieren. Sie zeigten wie gut sie ihr Gleichgewicht halten, Hüpfen und Springen, Spannung halten, Unterschiede fühlen können. Weiterhin zeigten Sie in freien Übungen ihr Talent, trauten sich in die Tiefe zu springen. Übten sich in Kontaktaufnahme und Vertrauen und zeigten auch, dass sie im Merken und Abfolgen erkennen fit sind.

Durch die Unterstütung des Landes-sportbundes mit dem Programm Kibaz ist bunt, konnten wir auch einige neue Geräte und Hilfsmittel, wie eine Bankwippe, Hand- und Fußabdrücke und Gelenkpuppen einsetzen.

Am Ende erhielt jedes Kind eine Urkunde und eine individuelle Bewertung. 

Treppchenplatz bei der Verbandsgruppenqualifikation

Den Turnerinnen des TuS Porselen traten am 24. September in der Verbandsgruppenqualifikation für die Rheinische Turnerbund Liga an. Die Verbandsgruppe stellt sich aus den Verbänden Turngau Kleve-Geldern, Turngau Grafschaft Moers, Turnverband Rechter Niederrhein, Niederrheinischer Turnverband Kempen und dem Gladbacher Turngau zusammen.

Die Motivation war trotz vieler Hindernisse in der Vorbereitung groß. Der TuS Porselen verfügt derzeit aufgrund von umfangreichen Umbaumaßnahmen an der ehemaligen Grundschule in Porselen über keine geeignete Trainingsstätte. Hilfe kam vom TV Heinsberg, wo es einigen Turnerinnen ermöglicht wurde, während der eigenen gut besuchter Übungszeit einmal pro Woche am Stufenbarren zu trainieren. Um den Trainingsbetrieb des TV Heinsberg aber nicht ständig einzuschränken, kann dies keine Dauerlösung sein. In den Trainingszeiten, die der Wettkampfgruppe vom TuS ansonsten übergangsweise zugeteilt werden konnten, steht kein Stufenbarren zur Verfügung, was auch die Teilnahme an weiteren Wettkämpfen, wie z.B. dem Niederrheinpokal im November, in Frage stellt. Hier hoffen Trainer und Aktive immer noch inständig auf eine Lösung, zumal ein wettkampfgeeigneter Stufenbarren vorhanden wäre, der lediglich in einer der Hallen, die genutzt werden, deponiert werden müsste.

 Vom TV Vorst aus Tönisvorst kam beim Wettkampf spontan das Angebot, deren gut ausgestattete Trainingshalle mit zu nutzen, was aber aufgrund der Anfahrtszeit von fast einer Stunde nur einmal pro Monat als Zusatztraining dankend angenommen wurde.

Im Wettkampf zeigte die TuS Mannschaft Kampfgeist und ließ das große Potential ahnen, das bei geeigneten Trainingsbedingungen ausgespielt werden könnte. So konnten am Ende Sarah Schuhmachers, Lotte Meiborg, Lena Targoszyk, Britta Rütten, Leonie Derichs, Tanja Hütten und Bärbel Stand mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Bronzeplatz mit über 9 Punkten Vorsprung vor dem Viertplatzierten belegen. Für eine Weiterqualifikation hätte es zwar mindestens der zweite Platz sein müssen, aber mit diesem unerwarteten Ergebnis waren alle mehr als zufrieden.

Nun ist zu hoffen, dass diese Mannschaft mit Perspektive schnellstmöglich wieder zu einem angemessenen Trainingsalltag zurückkehren kann.

500 Euro Belohnung für unser Engagement

Das Vorstandsmitglied der Volksbank Heinsberg, Dirk Cormann, und der Bereichsleiter Filialkunden und Baufinanzierung, Frank Nimz, haben uns anlässlich des jährlich in Heinsberg stattfindenden Spendentages der Volksbank Heinsberg mit 500 Euro für unser ehrenamtliches Engagement belohnt. 

Bankdirektor Cormann war voll des Lobes für unseren Verein und unsere Ehrenamtler. „Wir wollen mit unseren Spendentagen ein Zeichen dafür setzen, dass wir an die Zukunft der Vereinsarbeit glauben. Und um diese Zukunft etwas sicherer zu machen, freut es mich sehr Ihnen als kleine
Finanzspritze für Ihre erfolgreiche Vereinsarbeit wieder 500 Euro übergeben zu dürfen“, so Cormann.

Bronze für Porselener Turnerinnen - trotz widriger Bedingungen

In diesem Jahr stellte der Gau-Mannschaftswettkampf einige Herausforderungen an die Gruppe unserer jungen Turnerinnen.

Unser Team ging mit nur 3 hervorragenden Turnerinnen an den Start:
Sophie Keimes 2012 
Polly Winkels 2012
Zoè Gaier 2013
so dass wir keine Streich- Wertung hatten.

(Ein Team darf aus bis zu 6 Turnerinnen bestehen.Wovon aber nur 4 pro Gerät turnen dürfen. Die schlechteste Wertung der Turnerinnen wird pro Gerät gestrichen.Die anderen 3 Werte werden zusammen gerechnet und ergeben damit das Gesamtergebnis der Mannschaft)


Am Boden konnten alle 3 ihr ganzes Können zeigen und kamen fehlerfrei durch die Übung.

Am Sprung zeigten Polly und Sophie, dass der Bock für sie kein Problem darstellte.
Die jüngste Turnerin Zoè zeigte das erst Mal die Grätsche über den 1 m Bock.

Am Reck behielten alle drei die Nerven und kamen auch hier bis auf kleinere Zwischenschwünge gut durch.

Am Balken lief es leider nicht ganz so gut. Hier mussten wir 2 Stürze verbuchen.

Am Ende konnten Sie sich den 3 Platz erturnen.

Auf diese Leistungen können die Mädchen ganz besonders stolz sein; auch weil wir bei diesem Wettkampf aufgrund des Umbaus unserer Halle diesmal kein Sondertraining anbieten konnten.

Hallensperrung - TuS Porselen trainiert regional verteilt

Aufgrund des Umbau der ehemaligen Grundschule in Porselen in eine Kindertagesstätte ist unsere Halle derzeit für mindestens 1 Jahr für den Übungsbetrieb gesperrt. Daher trainieren alle Gruppen in anderen Hallen im Stadtgebiet Heinsberg, Hückelhoven und Erkelenz und oft auch zu anderen Zeiten. Details zu den Trainingshallen sind unter Angebot zu finden.

Hannah Schumachers erturnt sich den achten Platz  bei den Rheinischen Meisterschaften

Am Sonntag, 7. Juli fand in Eschweiler das Landesfinale im Gerätturnen der Mädchen statt. Hierfür hatte sich die für den TuS Porselen startende Hannah Schuhmachers vom Jahrgang 2010 überraschend und denkbar knapp qualifizieren können. Das alleine war schon Grund zur Freude, denn sich mit den besten 40 Turnerinnen dieser Altersklasse im Rheinischen Turnerbund messen zu dürfen gelingt nur wenigen Talenten aus dem Gladbacher Turngau.

Hannah ruhte sich auf diesem Erfolg aber keineswegs aus, sondern nutze die wenigen Wochen zwischen Qualifikation und Finale, gab beim Training noch mal richtig Gas und erlebte eine enorme Entwicklung an allen vier Geräten. So konnte sie sich selbstbewusst und mit gelungen Übungen der Konkurrenz stellen. Am Boden gelang ihr sogar die viertbeste Übung in diesem starken Teilnehmerfeld, einzig am Sprung, einem ihrer ganz starken Geräte,  blieb sie etwas hinter den Trainingsleistungen.

Dass dann am Ende der hervorragende 8. Platz heraussprang, hätte sich vorher niemand träumen lassen. Gleichzeitig war das auch die beste Platzierung in dieser Altersklasse für den Gladbacher Turngau, was diese besondere Leistung nochmals unterstreicht.


Sieben Turner des TuS beim RTB Pflicht-Einzelfinale

Alle sieben Turner der Altersklasse 2008 und jünger des TuS Porselen hatten sich für das Landesfinale qualifiziert. Anzumerken ist noch, dass die ältesten Turner aus der Altersklasse 2010 stammen und somit gegen zwei Jahre ältere Turner antreten mussten. Der jüngste Porselener Turner Christopher Jansen musste sich gar gegen vier Jahre ältere Turner durchsetzen.

Somit hatte Trainer Rene‘ Puttin bereits im Vorhinein gewarnt, dass der Wettkampf mehr zum Erfahrung sammeln gedacht sei und mit Platzierungen im vorderen Bereich in diesem Jahr nicht zu rechnen sei.

Für die meisten der Jungs war dies der erste überregionale Wettkampf und die Nervosität war Ihnen sehr deutlich anzumerken. So traten auch die ein oder anderen Unachtsamkeitsfehler aus, die im Training nie auftreten.

Insgesamt zeigten die Jungs aber alle einen tollen Wettkampf und zeigten, dass mit dem TuS Porselen in den kommenden Jahren auf jeden Fall zu rechnen ist.

Am Reck zeigten die Jungs einen sehr guten Start und erturnen gute Wertungen. Richard Puttin konnte hier mit 14,20 Punkten die höchste Wertung erturnen.

Am Boden dem tendenziell schwächsten Gerät des Teams traten dann auch einige Unsauberkeiten und Flüchtigkeitsfehler auf, wodurch die Abzüge hier oft höher ausfielen. Hier zeigte Julian Kraus die beste Übung für die er 14,05 Punkte erhielt.

Am Sprung konnten alle Porselener eine gute Leistung zeigen. Den sensationell besten Sprung zeigte hier der Jüngste Christopher Jansen und erturnte ganz starke 14,20 Punkte.

Zum Abschluss ging es an den Barren. Auch hier gab es noch ein paar Konzentrationsschwächen, die sicher der Nervosität geschuldet waren. Richard turnte hier zum ersten Mal am Hochbarren und konnte eine sehr gute Übung zeigen, für die er mit 14,30 Punkten die beste Wertung erhielt.


Der Endstand lautete Platz 51 für Luca Gobbers (51,35 Pkt.), Platz 48 für Linus Schommer (52,50 Pkt.), Platz 46 für Arne Kauth (52,75 Pkt.), Platz 44 für Christopher Jansen (53,30 Pkt.), Platz 38 für Julian Kraus (54,15 Pkt.), Platz 37 für Felix Bergrath (54,45 Pkt.) und Platz 25 für Richard Puttin (56,00 Pkt.).

Nun steht ein ganzes Jahr Training zur Verfügung und im nächsten Jahr können alle Turner in der gleichen Altersklasse ins Rennen gehen. Zum Vergleich kann gesagt, werden, dass Richard wenn keine Turner aus den Altersklassen 2009 und 2008 dabei gewesen wären den sechsten Platz erreicht hätte.

Hier die Siegerliste des Wettkampfs:

Siegerliste
Siegerliste_RTB-P_Einzel 2019.pdf (16.88KB)
Siegerliste
Siegerliste_RTB-P_Einzel 2019.pdf (16.88KB)





TuS Turnerinnen und Turner präsentieren sich sehr gut bei den Stadtmeisterschaften

Am 16.06 fanden in Porselen die Stadtmeisterschaften im Gerätturnen statt.

Im weiblichen Bereich gingen 40 Turnerinnen an den Start, deren Altersspanne von 5 bis 40 Jahre reichte und die erfreuliche Übungen an den vier Geräten zeigten.

Die Jüngste Starterin Mathea Keimes (Jahrgang 2014 und jünger) konnte sich konkurrenzlos über den ersten Platz freuen.

In der Altersklasse darüber nahm es ihre Schwester Sophie Keimes bereits mit sechs weiteren Konkurrentinnen auf uns setze sich vor Polly Winkels und Zoé Gaier (alle TuS Porselen) auf den ersten Platz.

In der Altersklasse der Jahrgänge 2010/2011 gelang es Hannah Schuhmachers mit einer überzeugenden Leistung zum dritten Mal hintereinander, den Sieg für sich zu verzeichnen und verwies Madita Jansen und Emma Beckers (alle TuS Porselen) auf die Plätze zwei und drei.

Bei den Jugendturnerinnen der Jahrgänge 2008/2009 setzte sich Lotte Meiborg mit fast vier Punkten Vorsprung vom übrigen Teilnehmerfeld ab und konnte mit ihrer sehr gelungenen Bodenübung sogar die Tageshöchstwertung aller Altersklassen an diesem Gerät erzielen. Gefolgt wurde sie von der ebenfalls sehr gut turnenden Anna-Lynn Gobbers, die vor allem am Sprung ihr ganzes Potential zeigte. Den dritten Rang erlangte in dieser starken Wettkampfklasse Greta Engels (alle Porselen).

Bei den Jahrgängen 2006/2007 lautete die Reihenfolge auf dem Podest Pia Friedrichs, vor der lange verletzten, aber schon wieder recht stabil turnenden Karla Engels und Myra Puttin.

Das spannende Duell um den ersten Platz bei den Jahrgängen 2004/2005 konnte Britta Rütten am Ende vor Leonie Derichs für sich entscheiden. Britta konnte sich nur mit Problemen durch ihre Barrenübung kämpfen, so dass an diesem Gerät, sowie am Sprung Leonie die Nase vorn hatte. Dieser unterliefen dann aber am Boden und Balken unerwartete Fehler, die sie in der Gesamtwertung zurückwarfen. Den dritten Platz erzielte hier verdient die zwar einfacher aber sehr sauber turnende Lena Targoszyk (alle Porselen).

Bei den Jugendturnerinnen 2002/2003 gab es einen ausgeglichenen Zweikampf zwischen Janine Justen und Leonie Mannheims vom TV Heinsberg, den Janine für sich entscheiden konnte.

In der Frauenklasse setzte Tanja Hütten einmal mehr die Maßstäbe. Sowohl am Stufenbarren, als auch am Sprung sorgte sie für die Tageshöchstwertungen an diesen Geräten. Mit fast fünf Punkten Vorsprung verwies sie Louisa Küppers, die am Boden und Balken in dieser Konkurrenz die Nase vorn hatte, auf den zweiten Platz, gefolgt von Daniela Bordewin, die gegenüber dem Vorjahr ihr Programm deutlich aufgestockt hatte. Tanja konnte damit sensationell zum 25sten Mal den Stadtmeistertitel für sich erringen.

Gleichzeitig präsentieren auch die Turner ihr Können:

In der F-Jugend (Jg. 12/13) erturnte sich der jüngste Teilnehmer Mats Bordewin mit 39,05 Punkten die Bronzemedaille. Auf den zweiten Rang turnte sich Alexander Jansen mit 43,25 Punkten. Den Stadtmeistertitel erturnte sich sein Zwillingsbruder Christopher souverän mit 55,10 Punkten. Christopher erturnte die zweithöchste Wertung aller Pflichturner des heutigen Tages.

Bei der Jugend E (Jg. 10/11) ging es sehr eng zu und alle Turner dieser Alersklasse zeigen tolle Leistungen. Luca Gobbers erturnte sich mit 52,10 Punkten den sechsten Platz. Arne Kauth wurde mit 53,05 Punkten fünfter. Der undankbare vierte Platz ging mit 53,40 Punkten an Felix Bergrath. Linus Schommer konnte sich hauchdünn mit einem halben Zehntel Vorsprung auf das Podest turnen. Julian Kraus, der sich vorgenommen hatte, Richard Puttin den Titel streitig zu machen, turnte sehr sauber, hatte dann aber Probleme beim Aufzug am Reck und musste sich somit mit 54,55 Punkten und Silber zufrieden geben. Richard Puttin turnte an allen Geräten sauber und ohne große Fehler und verteidigte mit 55,70 Punkten seinen Titel.

In der B-Jugend (04/05) verteidigte Leon Schal mit 89,10 Punkten im Sechskampf seinen Stadtmeistertitel. Leon konnte sich an einigen Geräten im Vergleich zum Vorjahr enorm steigern.

In der Männerklasse turnte sich jungen Männer dieses Jahr in verletzungsbedingter Abwesenheit der älteren Turner unter sich und es ging sehr spannend zu. Tim Erdweg der an Boden und Sprung die höchsten Wertungen erturnt hatte (nachdem er morgens bereits beim Triathlon teilgenommen hatte) musste am Barren seinen Wettkampf abbrechen. Für ihn standen bis dahin sehr gute 42,40 Punkte zu Buche. Dominik Lowis erturnte sich mit der Höchstwertung am Reck und 59,20 Punkten die Bronzemedaille. Knapp davor mit 59,40 Punkten landete Simon Oeben, der mit eine tollen Pauschenpferdübung (11,00 Pkt.), sowie mit guten Leistungen an den Ringen und am Sprung überzeugte. Den Stadtmeistertitel erturnte sich erstmalig Tobias Freyer mit starken 61,10 Punkten. Tobias zeigte seht starke Übungen an Barren und Ringen, in denen er in beiden zwei B-Teile also absolute Höchstschwierigkeiten zeigte.

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Hier finden Sie die Siegerlisten der Stadtmeisterschaften:

Turnerinnen
Stadtmeisterschaft_2019_W.pdf (11.86KB)
Turnerinnen
Stadtmeisterschaft_2019_W.pdf (11.86KB)



Turner (4-Kampf)
Stadtmeisterschaft_2019_M4.pdf (5.57KB)
Turner (4-Kampf)
Stadtmeisterschaft_2019_M4.pdf (5.57KB)



Turner (6-Kampf)
Stadtmeisterschaft_2019_M6.pdf (5.31KB)
Turner (6-Kampf)
Stadtmeisterschaft_2019_M6.pdf (5.31KB)





Rhönrad: Nele Lambertz turnt erstmalig bei den Deutschen Jugendmeisterschaften

Am vergangenen Wochenende trafen sich die besten Jugendturnerinnen und Jugendturner im Rhönradturnen aus ganz Deutschland in Leverkusen. Die Deutschen Jugendmeister in verschiedenen Altersklassen wurden ermittelt. Für Nele Lambertz, in der Altersklasse 13/14, ging es bei ihren „ersten“ DJM darum Meisterschaftsluft zu schnuppern und sich so gut wie möglich zu verkaufen. Nach den Wertungen bei den jeweiligen Regionalmeisterschaften sollte Platz 16 oder 15 von zwanzig Starterinnen möglich sein.

Der Dreikampf begann mit der Spirale. Es folgte das Geradeturnen und den Abschluss bildete die Sprungdisziplin. Die Spiraleübung gelang der jungen Turnerin bis auf kleinere Unsauberkeiten ganz gut und die Bewertung war mit 5,10 Punkte etwas höher als bei den Norddeutschen Meisterschaften.

 

In der Geradeübung hatte Nele bei ihrem zweiten Knie-Pendelhang etwas zu viel Schwung und konnte die Laufrichtung des Rades nicht rechtzeitig wechseln. Aus dem C-Teil wurde ein B-Teil mit geringerer Wertigkeit. Dennoch überbot die Porselenerin mit 7,05 Punkten die selber gesetzte Marke von 7 Punkten.

Zwei hohe Hocksaltos beim Sprung rundeten den Wettkampf an diesem Tag ab. Die Kampfrichter gaben dafür 5,65 Punkte und Nele konnte sich mit einem Gesamtwert von 17,80 Punkten gegenüber den „Norddeutschen“ sogar leicht verbessern.

Mit dem erreichten vierzehnten  Rang bei den ersten Deutschen Jugendmeisterschaften für Nele Lambertz waren Turnerin und Trainer hoch zufrieden.


Bärbel Stand gewinnt die Internationalen Seniorenmeisteschaften

Bei den 21. Internationalen Seniorenmeisterschaften im Turnen in Lettland am 1. Juni, gingen Athleten aus 10 Nationen an den Start. Mit Bärbel Stand Altersklasse 55 bis 59 (TuS Porselen/TV Erkelenz)vertrat auch eine Turnerin aus dem Kreis Heinsberg die Deutschen Farben.
Bei diesen Seniorenmeisterschaften, bei denen auch der ein oder andere ehemalige Olympionike auf der Startliste zu finden ist,  turnen Teilnehmer ab 25 Jahren bis beliebig alt gegeneinander. 

Das  Wertungssystem macht es möglich, dass die Leistungen vergleichbar sind, indem die „Jungseniorinnen“ in ihren Übungen mehr Schwierigkeiten zeigen müssen, als die älteren Turner. Eine gute technische Ausführung und Virtuosität gibt letztendlich den Ausschlag.

Bärbel Stand, die zum 6. Mal an diesen Meisterschaften in Riga teilnahm, gelang es zum dritten Mal in Folge ihre Altersklasse für sich zu entscheiden.  Dabei gab es ein Kopf an Kopf Rennen mit einer weiteren Deutschen Turnerin aus Baden-Würtenberg, deren Chancen nach einem Absteiger am Balken aber schwanden. Nachdem Bärbel Stand dann sowohl am Stufenbarren, als auch am Boden jeweils die Tageshöchstwertung erturnte, stand dem Sieg nichts mehr im Weg.

Die ganz große Überraschung aber war der Gewinn der Gesamtkonkurrenz, in dem alle Altersklassen miteinander verglichen werden. Angesichts des sehr hohen Niveaus, hatte Stand selber nicht damit gerechnet. Aber als bei ihrer Bodenübung das gesamte Publikum begeistert mitging und ihre Wertung die bisher beste Wertung um 7 Zehntel übertraf, war klar, dass zumindest eine vordere Platzierung realistisch erschien. Die Freude über den ersten Platz war dann natürlich riesig.





Der Riga Cup wird gemeinsam an die beste Turnerin und den besten Turner des Tages vergeben und so konnte Bärbel Stand zusammen mit Aleksandr Kriukov aus Russland den Pokal entgegennehmen.


Packendes Finale für das Porselener Turnteam

Am 25. Mai fand in Troisdorf-Sprich das Finale der diesjährigen Rheinlandliga statt. Der TuS Porselen war in diesem Jahr erstmalig mit einer eigenen Mannschaft (anstatt in einer Wettkampfgemeinschaft in der Landesliga an den Start gegangen. Im gesamten Rheinland ist Porselen damit der einzige Dorfverein der alleine eine Ligamannschaft stellen kann.

Nach drei Niederlagen in der Vorwettkämpfen waren die Hoffnungen hoch den direkten Konkurrenten Bonn-Röttgen, im Finale zu schlagen. Bonn-Röttgen hatte bisher auch noch keinen Wettkampf gewinnen können, aber beim letzten Wettkampf gegen das Gladbacher Turnteam mit zwei Gerätesiegen und insgesamt 184,25 Punkten (mehr als die Porselener bisher erturnen konnten) deutlich gezeigt, dass sie hier Favorit sind.

Zudem fehlte mit Christoph Bongartz noch einer der besten Porselener Turner, da er als Trauzeuge engagiert war. Hoffnung gab es aber, als bekannt wurde, das Michael Alfermann, einer der besten Turner, die für Bonn-Röttgen starten aus krankheitlichen Gründen nicht teilnehmen kann. Damit war Alles wieder offen …

Der Wettkampf begann am Reck. Tobias Freyer (7,40 Pkt.) und Simon Oeben (6,60 Pkt.) konnten ihre Übungen durchturnen, erhielten aber hohe Abzüge. Dominik Lowis turnte flüssig und sauber und erturnte eine sehr gute 8,05 Punkte. Rene‘ Puttin konnte seine schwierigere Übung nicht fehlerfrei durchbringen, erhielt zwar mit 8,10 Punkten immer noch die höchste Wertung der Porselener, konnte die Erwartungen aber dennoch nicht ganz erfüllten. Und somit gingen die Gerätepunkte an Bonn-Röttgen, die bereits mit fast zwei Punkten Vorsprung in Führung gingen.

Am Boden fehlte Dominik (9,90 Pkt.) ein Übungsteil, was einen harten Abzug von einem ganzen Punkt nach sich zog. Tim konnte seine sehr schwere Übung ohne grobe Fehler durchbringen, bekam aber viele Abzüge für kleinere Fehler. Aufgrund seines hohen Ausgangswerts erhielt er dennoch mit 10,75 Punkten eine gute Wertung Simon turnte sehr sauber erhielt für eine deutlich leichtere Übung fast die gleiche Note 10,70 Punkte. Tobias musste höhere Abzüge in Kauf nehmen und wurde mit 9,70 Punkten Streichwertung. Auch die Boden-Gerätepunkten gingen an Bonn und der Rückstand war nun bei fast vier Punkten.

Nun hieß es am Pauschenpferd an dem der strengste Oberkampfrichter der Liga saß, saubere Übungen zu zeigen. Trainer Rene‘ hatte hier prognostiziert, dass eine 7er-Wertung hier bereits gut sei. Tim Erdweg bekam diese gleich zu spüren und er musste sich mit 6,65 Punkten zufrieden geben. Dominik, Tobias und Simon turnten aber alle saubere Übungen und wurden mit 7,85, 8,40 und 8,25 Punkten belohnt. Somit konnte Porselen das Pauschenpferd verdient mit 24,50 : 23,05 Punkten gewinnen und den Abstand verringern.

An den Ringen begann Tim und erturnte mit 8,80 Punkten eine solide Ausgangswertung. Simon zeigte eine tolle Vorstellung und wurde mit 10,40 Punkten belohnt. Tobias konnte ebenfalls eine klasse Übung raushauen und bekam sogar mit Stemme zum Winkelsütz ein schwieriges „Schwung zu Kraft“-Element anerkannt, was seinen Ausgangswert deutlich nach oben katapultierte. Somit konnte er 10,90 Punkte erturnen. Rene‘ war fest entschlossen seinen Patzer am Reck wieder gut zu machen und diese gelang ihm sehr gut, er präsentiere seine sehr schwierige Übungen sehr gut und wurde mit 11,40 Punkten belohnt, womit er auch alle Bonner Turner hinter sich ließ. Somit konnten auch die Ringe mit 32,70 : 31,60 Punkten gewonnen werden und Bonn lag nur noch mit einem Punkt vorne.

Leon Schal unterstütze das Team am Sprung mit einem guten Überschlag, der 9,95 Punkte einbrachte. Dominik zeigte diesen in noch besserer Ausführung und erturnte starke 10,55 Punkte. Simon und Tim erhielten beide für einen Überschlag mit ½ Schraube 10,30 Punkte. Und wie schon an Reck, Boden und Pauschenpferd rettete Maik Löwen ein Gastturner bei den Bonnern ihnen mit einem tollen Überschlag Salto vorwärts den Hals und sie konnten so das Gerät mit einem halben Punkt Vorsprung gewinnen.

Mit nur 1,5 Punkten Rückstand ging es ans letzte Gerät den Barren. Nun durfte nichts mehr schief gehen, um noch eine Siegchance zu waren. Dominik legte vor, klasse Übung … 10,65 Punkte gegenüber 10,35 Punkten bei Bonn. Simon hatte ein paar Haltungsfehler und erhielt 9,60 Punkte (zu wenig, also musste Tobias, der sich die Hand aufgeturnt hatte doch noch ran). Bonn erturnte aber nur 8,85 Punkte, damit war man quasi punktgleich. Die Spannung knisterte. Rene‘ turnte, hielt dem Druck stand und lieferte sauber ab … starke 10,85 Punkte. Für Bonn turnte nun wieder Maik Löwen und er zeigte eine herausragende Leistung für die es dann verdient 12,10 Punkte gab. Damit war bereits klar, dass ein Gesamtsieg nicht mehr möglich war. Da half es auch nicht mehr, dass Tobias trotz offener Hand mit 10,15 Punkten eine tolle Wertung erturnte und der letzte Bonner Turner mit 6,35 Punkten (als Streichwertung) abgestraft wurde. Am Ende ging der Barrensieg knapp an Porselen.

Aber der Gesamtsieg ging mit nur 1,20 Punkten Vorsprung mit 176,10 : 174,90 Punkten bei 6:6 Gerätepunkten an die Bonner Mannschaft.

Porselen wurde somit in der ersten alleinigen Landesliga-Teilnahme fünfter und kann trotzdem stolz auf die gezeigten Leistungen sein. Alle Turner sind hoch motiviert ihre Ausgangwerte im nächsten Jahr zu steigern und sich in der Platzierung zu verbessern. Es hat allen viel Spaß gemacht!